Wie hat sich die Malerei entwickelt?

Graphiken waren seit jeher ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens. Schon in der Steinzeit entstanden Graphiken an den Wänden von Höhlen. Sie bestanden meist aus Tierblut und anderen färbenden Substanzen. Eine andere Form der Graphik war zum Beispiel das einritzen von Bildern in Holz. Später wurden papierähnliche Pergamente genutzt als Zeichenunterlage. Doch der wirklich wichtigste Schritt auf dem Weg der Graphik war die Erfindung des Druckes. Nicht nur Schriften, sondern auch Bilder konnten sehr schnell und originalgetreu dupliziert und verbreitet werden. Dadurch wurde es möglich seine Kunstwerke der breiten Masse zugänglich zu machen und seinen Bekanntheitsgrad schnell und effektiv zu steigern. Vorher war es nur durch langes und sorgfältiges Abzeichnen der Kunstwerke möglich diese zu vervielfältigen. Dies geschah zu Beispiel Jahrhunderte lang in katholischen Klöstern, wo ein Mönch teilweise ein Leben lang nichts anderes Tat als die Bibel inklusive ihrer Graphiken abzuschreiben.

Heutzutage werden Grafiken meist am Computer erstellt. Hier wird unterschieden zwischen Vektorgraphiken, die sich mathematisch berechnen lassen und Rastergraphiken, welche pixelbasiert und nicht berechnet sind. Vektorgraphiken eignen sich hervorragend geometrisch beschreibbare Formen darzustellen wie zum Beispiel Firmenlogos oder Diagrammen. Zur Darstellung von Digitalfotos oder eingescannten Bildern eignet sich Vektorgraphik nicht. Hier wird die Rastergraphik angewendet. Die Rastergrafik basiert auf Pixeln(Bildpunkten). Rastergrafiken werden daher meist in ihrer Größe durch ihre Pixelanzahl bestimmt (Anzahl der Pixel in der Breit und Anzahl der Pixel in der Höhe). Jeder Pixel kann dabei die Information einer Farbe, als auch andere Informationen wie zum Beispiel einen Transparenzwert speichern. Weitere Nachteile von Rastergrafik sind ein hoher Speicherplatzbedarf und das Auftreten von Treppeneffekten. Diese führen dazu, das runde Objekte anstelle von Rundungen eher aus kleinen Treppen bestehen und so zum Beispiel ein Kreis nicht rund ist, sondern aus vielen kleinen Ecken besteht. Um dies zu verhindern, wird das sogenannte Antialiasing oder auch Kantenglättung verwendet. Beim Antialiasing werden die Bildinhalte nicht nur am Pixel, sondern auch an anderen Positionen ausgewertet und in die Berechnung der Pixelfarbe mit einbezogen.