Plastiken in der Kunst der heutigen Zeit
Der Begriff Plastik entstammt dem französischen begriff "plastique" und existiert seit etwa dem 18. jahrhundert in Deutschland. Zu deutsch bedeutet aus übersetzt "formbar". Mit einer Plastik ist ein geformtes, aus passendem Material kreiertes dreidimensionales Kunswerk gemeint.
Im Gegenteil zu einer Skulptur - mit der die Plastik oft verwechselt wird - wird eine Plastik nicht aus Stein gehauen. Die Plastik entsteht immer aus einer bildsamen Masse, das heißt, dass sie umformbar, aufbaubar und festigbar ist. Manche Stoffe kann man auch kombinieren. Eine Plastik entsteht auch durch das Gießen verschiedener Stoffe, die geschmolzen und wieder gehärtet bzw. getrocknet werden können und dann ihre feste und endgültige Form annehmen. Darüber hinaus werden Plastiken dann auch für andere Zwecke verwendet - so auch, um zum Beispiel für Online Games wie Kultan Modelle im Internet zu erstellen.
Typische Materialien für eine Plastik sind zum Beispiel Ton oder Unterkategorien wie Keramik bzw. Terrakotta. Doch auch Porzellan, Gips oder Wachs sind beliebt als Material für Plastiken. Ein ganz typischer Werkstoff für den Kunstunterrsicht, der aber oft auch für kleinere Plastiken verwendet wird, ist auch das Plastilin. Im Gegensatz zu Ton bzw. Keramik ist das Plastilin ständig feucht gehalten und muss auch am Ende noch gebrannt werden. Eine Plastik entsteht aber auch durch Guss. Hier muss man auf Materialien wie verschiedene Metalle wie Silber, Gold, Bronze, Messing oder Kupfer zurück greifen oder Kunststoffe wie Beton und Gips verwenden.
Ein ausgebildeter Former übernimmt die Übertragung von noch weichen Modellen durch einen dauerhaften Gipsabguss. Ein Plastiker ist dafür zuständig, das Modell zu liefern, wessen Form dann durch den Steinhauer auch in ein endgültiges Material übertragen und eventuell noch größentechnisch verändert wird. Eine andere Option zu diesem ungefähren Kopierprozess ist auch, das Modell mittels einem Abguss durch flüssiges Metall auszuführen. Dies geschieht vor allem in der speziellen Bildgießerei. Hier ist der Ziseleur für die detaillierte Nachbearbeitung zuständig.
Es gibt noch weitere Formen einer dauerhaften bzw. endgültigen Ausführung von Plastiken, wie zum Beispiel die Treibarbeit. Andererseits existieren auch spezielle Techniken, die man unter dem Oberbegriff Mechanischer Verband zusammen fasst. Hierzu gehören zum beispiel alle Schweißtechniken, alle Vernietungen, Verschraubungen und andere Fixiermethoden, um das Ausgangsmaterial weiter zu verarbeiten. Unter all diesen Möglichkeiten bei Plastiken und ihrer künstlerischer Verarbeitung sind zum Beispiel auch die Polyester bzw. die Epoxidharze ideal dafür geeignet.